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Gesamtarbeitsvertrag gastronomie schweiz

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Während der Probezeit kann der Arbeitsvertrag mit einer 7-tägigen Kündigungsfrist gekündigt werden (Art. 335b.1 CO). Die Probezeit beträgt einen Monat. Verschiedene Bestimmungen können schriftlich, durch Standardvertrag oder Tarifvertrag vereinbart werden, obwohl die Probezeit drei Monate nicht überschreiten darf (Art. 335b.2 CO). Die wichtigste Quelle des Arbeitsrechts ist das Bundesrecht. Darüber hinaus spielen Bundesverordnungen, Tarifverträge und Standardverträge eine zentrale Rolle. Dennoch ist das Schweizer Arbeitsrecht nicht kodifiziert. Es lässt sich unterscheiden zwischen dem privaten Arbeitsrecht, dessen Bestimmungen sich auf den Arbeitsvertrag beziehen, dem öffentlichen Arbeitsrecht, das Mindeststandards für den Arbeitnehmerschutz vorschreibt, und dem kollektiven Arbeitsrecht. Um einen Arbeitsvertrag abzuschließen, müssen die Parteien grundsätzlich vereinbaren, dass Die Arbeit geschuldet ist, dass diese Arbeit vergütet wird und dass sie auf unbestimmte Zeit oder auf unbestimmte Zeit ausgeführt werden soll.

Über die genaue Höhe der Vergütung darf keine Einigung erzielt werden. Der Arbeitsvertrag kann mündlich oder schriftlich abgeschlossen werden. Die Regelungen für zusätzliche Stunden sind obligatorisch und können nicht durch einen Arbeitsvertrag geändert werden. Antwort: Ein Arbeitnehmer, der sich weigert, reduzierte Arbeitszeiten zu akzeptieren, kann seinen Arbeitsvertrag aus wirtschaftlichen Gründen kündigen, wenn das Unternehmen nicht mehr in der Lage ist, ihm/ihr das volle Gehalt zu zahlen. Der Arbeitgeber ist jedoch weiterhin verpflichtet, dem Arbeitnehmer die vertraglich vereinbarte Entschädigung im Falle der Beendigung seines Arbeitsvertrags aufgrund der wirtschaftlichen Situation zu zahlen. Die Bestimmungen über die unrechtmäßige Kündigung bleiben vorbehalten. Die normativen Wirkungen von Tarifverträgen sind unmittelbar und verbindlich (Art. 357.1 CO). Die Klauseln in einem individuellen Arbeitsvertrag, die gegen die Bestimmungen eines Tarifvertrags verstoßen, sind nichtig und werden automatisch durch diese Bestimmungen ersetzt, es sei denn, die betreffende Ausnahme ist für die Arbeitnehmer günstiger (Art. 357.2 CO). Ein Arbeitnehmer kann seinen Arbeitsvertrag mit sofortiger Wirkung aus berechtigtem Grund (Art.

337.1 CO) oder im Falle einer Insolvenz des Arbeitgebers kündigen, wenn dieser nicht in der Lage ist, die Ansprüche des Arbeitnehmers aus dem Arbeitsverhältnis zu decken (Art. 337a CO). Weitere Informationen zu Arbeitsverträgen in deutscher, französischer oder italienischer Sprache finden Sie im Schweizer Regierungsportal für kleine und mittlere Unternehmen. Dieser Bericht der internationalen Anwaltskanzlei CMS erläutert auch Arbeitsverträge in der Schweiz. Neben normativen Bestimmungen entfalten Tarifverträge auch Wirkungen, die ausschließlich die Vertragsparteien betreffen. Die betroffenen Verbände sind daher verpflichtet, sie umzusetzen und den industriellen Frieden zu bewahren (Art. 357a CO). Nach dem ersten ist es Sache der Parteien, dafür zu sorgen, dass alle ihre Mitglieder die Bestimmungen der Tarifverträge einhalten und erforderlichenfalls Durchsetzungsmaßnahmen zu ihrer Umsetzung ergreifen. Die Verpflichtung zur Wahrung des industriellen Friedens impliziert die Pflicht, jede Art von Anfechtung von Angelegenheiten zu unterlassen, die im Abkommen geregelt sind. Darüber hinaus einigen sich die Vertragsparteien häufig auf andere vertragliche Bestimmungen, wie z.

B. Klauseln zur Festlegung von Entschädigungsfonds, gemeinsame Ausschüsse oder Schiedsgerichte. Im Bereich des Arbeitsrechts liegt die Gesetzgebungsmacht vor allem beim Bund. Dazu gehören unter anderem der Schutz der Arbeitnehmer, die Beziehungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die Arbeitsvermittlungsdienste und die Festlegung des Anwendungsbereichs von Tarifverträgen (Art.

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