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Die Innovationspolitik in Nordrhein-Westfalen (NRW) ist auf drei Ebenen ausgerichtet: Die Ergebnisanalyse des Regionalen Innovationsanzeigers (RIS) von Nordrhein-Westfalen (NUTS1) wurde auf Kreisebene (NUTS2) durchgeführt. NRW besteht aus fünf Landkreisen (im folgenden Text als Teilregionen bezeichnet): Düsseldorf, Köln, Münster, Detmold und Arnsberg. Laut Regionalem Innovationsanzeiger 2019 gilt Köln als “Strong + Innovator”. Die anderen vier Regionen werden als “Starker Innovator” eingestuft und haben das gleiche Ranking in RIS seit 2008. Alle fünf Teilregionen verfügen über herausragende Leistungen in Bezug auf Marketing-/Organisationsinnovationen. Zum Beispiel, Münster, hat die normalisierte Punktzahl 0.636. Köln legt auch hervorragende Zahlen zu den Forschungs- und Entwicklungsausgaben im öffentlichen Sektor vor, 138 % des deutschen und durchschnittlichen und 163 % des europäischen Durchschnitts. Auf der anderen Seite stellen die anderen Forschungs- und Entwicklungsausgaben der Teilregionen im öffentlichen Sektor eine der Schwächen dar, keine der anderen vier Regionen erreicht das durchschnittliche Niveau in Deutschland oder Europa. Detmold erreicht nur 66 % des durchschnittlichen deutschen Niveaus und 78 % des durchschnittlichen europäischen Niveaus. Eine weitere Schwäche des Bundeslandes betrifft den Indikator für den Verkauf von Neu-zu-Markt-/Firmeninnovationen, alle fünf Teilregionen schneiden unter dem durchschnittlichen deutschen und europäischen Niveau ab.

So hat Düsseldorf nur 0,437 als normalisierte Punktzahl. Auch Münster, Detmold und Arnsberg haben mit dem Tertiärbereich zu kämpfen und erreichen nur 69 %, 65 % bzw. 68 % im Vergleich zum deutschen Durchschnitt und 53 %, 50 % bzw. 52 % des europäischen Durchschnitts. Die aktuellen Tarifverträge stehen zum Download zur Verfügung: Trotz erheblicher Strukturveränderungen und jahrelangen unterdurchschnittlichen Wirtschaftswachstums bleibt das Land Nordrhein-Westfalen mit einem regionalen BIP von 693,3 Mrd. € im Jahr 2017 (Eurostat, 2019) eines der wichtigsten Wirtschaftszentren Europas. 2016 entfielen auf das Land NRW 21 Prozent des deutschen BIP, das seinen Status als wirtschaftlich stärkste Region des Landes behauptete (Eurostat, 2019). Beim Pro-Kopf-BIP (35.600 Euro in KKS) gehört Nordrhein-Westfalen jedoch zu den wirtschaftlich eher schwachen Bundesländern Westdeutschlands, und das Pro-Kopf-BIP liegt leicht unter dem nationalen Niveau (36.400 Euro, 2017) (Eurostat, 2019). Nordrhein-Westfalen ist eine der größten Exportregionen in Deutschland. 2018 exportierte sie umgerechnet 196,2 Mrd. EUR, was 14,9 % der deutschen Gesamtausfuhren entspricht (Statistisches Bundesamt, 2019). Sie ist die zweitgrößte deutsche Exportregion vor Bayern (14,5%) und hinter Baden-Württemberg (15,4%) (Statistisches Bundesamt, 2019).

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